E-Mail an MdB Christian Lindner

on: Bernhard Wedeking [mailto:info-oekodom@t-online.de]
Gesendet: Montag, 5. Juli 2010 19:38
An: ‚Christian.Lindner@bundestag.de‘
Betreff: Ihre Aussage zur Änderung des Umsatzsteuerbetrages für Hoteliers

Sehr geehrter Herr Lindner,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Beachtung des Anhanges.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Wedeking

Ihre Aussage zur Änderung des Umsatzsteuerbetrages für Hoteliers

Sehr geehrter Herr Lindner,
Ihre Zeit ist gekommen. Durch Ihre mutige und richtige Aussage „Man hätte aus meiner heutigen Sicht diesen Satz nicht vorab senken sollen, sondern auf die große Reform warten müssen“, dokumentieren Sie Weitsicht und Sachverstand. Sie sagen richtig: „Das gesamte Umsatzsteuersystem müsse auf den Prüfstand und einfacher werden. Wir müssen das dadurch korrigieren, dass der Bundesfinanzminister rasch die ohnehin verabredete Kommission zur Überprüfung der Umsatzsteuer einsetzt“.
Und hier möchte ich Sie an eine Version erinnern bzw. unterbreiten:
Warum werden im Zuge der großen Steuerreform nicht sämtliche Steuern abgeschafft, und die Einnahmen des Staates ausschließlich aus dem Satz der Umsatzsteuer bezogen?
Kapitalanleger holen ihr Geldvermögen zurück nach Deutschland, Arbeitgeber rückverlagern Arbeitsplätze, jeder kann so viel verdienen wie er will. Der Staat besteuert kein Einkommen sondern nur die Umsätze.
Wie sagt Toyota so schön: „ Nichts ist unmöglich“.
Am 12.04.2010 haben Sie die Fachlektüre „Die Geldlawine“ durch eine Bürgerinitiative erhalten.
Kernstück dieses Buches ist das Bandbreitenmodell.de. Dort auf Seite 80 Punkt 3.2.1 wird explizite dargestellt wie es möglich ist über eine Produktbezogene Umsatzsteuer genügend Einnahmen für den Staat zu generieren und im Nebeneffekt die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Auch unter bandbreitenmodell.de-/umsatzsteuereinnahmen finden Sie, was wir sonst nirgends finden: eine nachvollziehbare Berechnung, was bei diesem Modell herauskommt. Können Sie sich vorstellen was das für eine Dynamik auf dem Arbeitsmarkt gäbe? Was für einen Wahlerfolg für die FDP? 18 % wären unterste Grenze. Nicht die Familien und Arbeiter, sondern die Unternehmen müssten flexibel werden. Angebot und Nachfrage bei der Arbeit wären ausgeglichen.
Wie könnten Sie mitgestalten dieses Wunder zu vollbringen? Indem Sie das Programm bekannt machen.
Man müsste dafür sorgen, dass die Arbeitgeber möglichst so viele Arbeitsplätze besetzen müssen, wie Arbeitskräfte vorhanden sind. Wie erreicht man das?
– Die zusätzlichen Mitarbeiter müssen für alle Unternehmen existentiell wichtig sein.
– Was ist die Existenzgrundlage von Unternehmen? Ein möglichst hoher Umsatz/Marktanteil, um im Wettbewerb zu überleben.
– Wie erzielt man einen möglichst hohen Umsatz/Marktanteil? Vor allem durch möglichst niedrige Verkaufspreise.
– Wie kann der Gesetzgeber Einfluss auf die Verkaufspreise nehmen? Durch den Satz der Umsatzsteuer.
– Wie kann der Gesetzgeber also Einfluss auf die Zahl der Beschäftigten nehmen? Indem er den Satz der Umsatzsteuer mit der Beschäftigungsintensität der der einzelnen Unternehmen verknüpft.
Diese Idee, des Umdrehen der Arbeitswelt wird im „Bandbreitenmodell.“ ausführlich dargestellt. Unter bandbreitenmodell.de/faq finden Sie Antworten und die Erläuterungen Mit bandbreitenmdell.de/arbeits-platzpraemiengesetz, Punkt 10, wird für abhängig Beschäftigte ein Arbeitsmarkt möglich, von dem wir nie zu träumen wagten.
Jetzt in der anstehenden Diskussion um Änderung des Mehrwertsteuergesetzes wäre dies doch der gegebene Anlas über dieses Modell öffentlich nachzudenken.
Ist die Zeit endlich gekommen neues in Angriff zu nehmen, oder wollen wir Bürger, Sie als Politiker und die Medienwelt uns darauf beschränken, den Niedergang der Arbeitswelt und der Perspektiven unserer Gesellschaft zu beklagen?
Ich würde mich außerordentlich freuen, wenn die FDP diese Idee aufgreifen würde damit es in Zukunft gerechter und menschlicher auf der Welt zugeht.

Bernhard Wedeking
Zum Hasenfeld 2
33154 Salzkotten

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