E-Mail an (fast) alle MdB und in Kopie an alle Sozialverbände und ausgesuchten Bürgern

Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages, vor ca. 20 Monaten mussten Sie über die Finanzhilfe für Griechenland abstimmen. Damals wurde uns Bürgern suggeriert es handele sich nur um eine Bürgschaft. Nun müssen wir feststellen das der Rettungsschirm nicht nur ohne ihre Zustimmung aufgestockt wurde, sondern das Herr Schäuble Eigenmächtig ohne Parlamentszustimmung eine Zusage über 22 Mrd. anfänglich 11 Mrd. zahlbar bis 2013, der Rest in den Jahren später abgegeben hat. http://www.tagesspiegel.de/politik/gebremster-gipfelsturm/3982740.html Fühlen Sie als MdB sich nicht langsam vere(a)eimert? Sind Sie zur Marionette stilisiert worden? Wie sollen wir Bürger bei solch einer Vorgehensweise noch Vertrauen in Ihre Kompetenz haben? Mit freundlichen Grüßen Bernhard Wedeking

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Von: Bernhard Wedeking [mailto:bewedie@t-online.de]
Gesendet: Dienstag, 4. Mai 2010 15:20
Betreff: Ihre Abstimmung zum Milliardenkredit für Griechenland
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

entschuldigen Sie bitte das ich aufgrund der Masse auf  persönliche Anrede verzichten muss.

Diese Woche stimmen Sie im Bundestag über den deutschen Beitrag zu den Milliardenkrediten für Griechenland ab. Das Land hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt. Die griechische Regierung hat die zuständigen EU-Institutionen mit vielfacher Trickserei systematisch hintergangen.

Die Bundesregierung erklärt, dass kein Steuergeld nach Griechenland fließt und Deutschland nur für Kredite bürgt, die pünktlich zurückgezahlt würden. Für den deutschen Steuerzahler gebe es deshalb kein nennenswertes Ausfallrisiko.

Wenn dem so ist:  sind Sie, persönlich bereits, für diese Bürgschaft an die Griechen auch persönlich zu bürgen? Und zwar in Höhe Ihrer Abgeordneten-Diät für ein Jahr ?

Als Volksvertreter sind Sie ein Vertreter des Volkes, nicht der Banken. Das Volk wünscht keine weitere Verschuldung. Sie wären überrascht auf das Ergebnis einer Volksbefragung. (deren Einsetzung leider immer noch torpediert wird.)

Warum kämpfen Sie nicht dafür, vor solchen Hilfestellungen erst einmal die Einnahmenseite des deutschen Staates zu verbessern?  Am 12.04. 2010  ging Ihnen bzw. Ihrem Postfach  das Buch „Die Geldlawine“ zu. Inhalt ist ein in sich abgeschlossenes und detailliert ausgearbeitetes neues Arbeitsmarkt- und Steuerkonzept.

Durch das sog. Bandbreitenmodell des Jörg Gastmann kann die Arbeitslosigkeit, ausufernde Armut und die Staatverschuldung innerhalb weniger Jahre beseitigt werden!

Ich habe von Ihnen (bis auf einen Einzelnen) noch keine Rückmeldung erhalten, wann sie sich persönlich dafür einsetzen, dass diese Modell zur Sprache im Bundestag debattiert wird.

Auch das zurücksenden einzelner Exemplare entbindet Sie nicht von Ihrer Verantwortung und Ihrem Eid:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widme ,seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die

Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

WANN HÖREN SIE PERSÖNLICH ENDLICH AUF, EIN TOTES PFERD ZU REITEN? WACHEN SIE AUF !

Diejenigen unter Ihnen welche  gegen die Milliardenkredite stimmen werden, fühlen sich bitte nicht persönlich angesprochen. Dennoch  verlange ich von jedem Bundestagsabgeordneten  die Beantwortung meiner Fragen.

Mit besorgten Grüßen

Bernhard Wedeking

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